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Freitag, 18. August 2017

Website "Bielefelder Bäche" ist online

Johannisbach-Mäander in Bielefeld, unterhalb des Obersees

Nach den Bäumen die Bäche: Der BUND Bielefeld hat sich vorgenommen, die über 70 Bielefelder Bäche auf einer neuen Website "Bielefelder Bäche" zu porträtieren. Das erste veröffentlichte Porträt gilt dem Gellershagener Bach. Kein Zufall, denn das ist der Patenbach des BUND Bielefeld, an dem die Naturschützer im Sommer 2017 mit praktischen Renaturierungsarbeiten begonnen haben.
Die Website erschien mit freundlicher Unterstützung des Bielefelder IT-Kompetenznetzwerks BIKONET.

Kontakt: Jens Jürgen Korff
Tel. 0521/ 3043 6987
jens.korff<at>bund.net

Freitag, 21. Juli 2017

Planen und Bauen für die Zukunft - Was können wir tun?

Gütersloh: Zu dem brisanten Thema hatten die Gemeinschaft für die Natur Gütersloh (GNU) und die Stiftung für die Natur Ravensberg zu einer Podiumsdiskussion geladen. Während der vielfältigen Diskussion am 12. Juli 2017 mit Vertretern der IHK, der Landwirtschaft, der Naturschutzverbände und der Behörden im Kreishaus Gütersloh wurde klar: Die größte Herausforderung der Zukunft, gerade auch in Ostwestfalen-Lippe, ist der Flächenverbrauch und der Umgang mit ihm. Dabei ist die Anzahl an ausbaufähigen Vorschlägen groß und es liegt nun daran, diese umzusetzen.

Fairstival in Bielefeld


Das faire Festival für Bielefeld geht in diesem Jahr unter dem Motto “Nutze Deine Ressourcen” in die zweite Runde. Mit großartigen Bands und Dj‘s, schmackhaftem Essen und Getränken, interessanten Vorträgen und Workshops sowie unterschiedlichsten Ständen und Mitmachaktionen ist ein fulminantes Festivalerlebnis der besonderen Art geboten!

BUND-Tipp: Kräuterspirale anlegen

Kräuterspirale

Heutzutage sind die Grundstücke wegen der hohen Grundstückspreise meist klein geraten. Wer dennoch einen Nutzgarten anlegen möchte, muss versuchen den vorhandenen Raum optimal zu nutzen. Dazu gehört z.B. ein Hochbeet und eine Kräuterspirale. 


Petition: Vogelfreundliche Architektur im Kreis Minden-Lübbecke

Allein in Deutschland sterben jedes Jahr mehr als 18 Millionen Vögel durch Kollisionen mi Glas. Doch das muss nicht sein! Denn Gebäude können schon vor der Baugenehmigung vogelfreundlich geplant werden.

Transparente und spiegelnde Bauelemente sind ein unsichtbares Hindernis für Vögel. Der sogenannte "Vogelschlag an Glas" ist eines der größten Vogelschutz-Problematiken unserer Zeit. Dieses könnte durch eine vogelfreundliche Bauweise leicht verhindert werden und den unnötigen Tod vieler Vögel unterbinden. Dafür müssen geltende Gesetze vor Ort lediglich umgesetzt und das Vollzugsdefizit beseitigt werden:
§ 44 (1) Nr. 1 des Bundesnaturschutzgesetzes verbietet das Töten oder Verletzen wild lebender, besonders geschützter Tierarten. Zu diesen gehören alle in Deutschland wildlebenden Vögel.
§1 (6) Baugesetzbuch: "zu berücksichtigen: 7. ... die Auswirkungen auf Tiere, ... und die biologische Vielfalt, ..."

Mittwoch, 12. Juli 2017

Veranstaltung: Planen und Bauen für die Zukunft - Was können wir tun?

Pro Tag werden in NRW rund zehn Hektar versiegelt. Der Kreis Gütersloh gehört zu den
53 Kreisen und kreisfreien Städten im Land, wo besonders viel naturnahe Fläche verloren
geht: jeden Tag ein halber Hektar. Nach Angaben des Landes waren 1992 knapp 17.000
Hektar im Kreis Gütersloh als Verkehrs- und Siedlungsfläche verzeichnet – 2014 waren es
schon über 21.000 Hektar, ein Fünftel des Kreisgebietes. Für die Landwirtschaft ist die
zunehmende Überbauung von Boden existenzbedrohend. Die Wirtschaft möchte
bedarfsgerechten und marktfähigen Freiraum für Gewerbe und Industrie. Sie versteht dies
als Daseinsvorsorge. Kreise und Kommunen wollen nachhaltig zwar handeln, unterliegen
aber im Spannungsfeld unterschiedlicher Interessen vielfach tatsächlichen oder
vermeintlichen Zwängen. Die Gemeinschaft für Natur und Umweltschutz e.V. und die Stiftung für die Natur Ravensberg wollen das Thema diskutieren und laden dazu für Mittwoch, den 12. Juli 2017 um 18 Uhr zu einer öffentlichen Diskussion in das Kreishaus Gütersloh ein.

Montag, 10. Juli 2017

"IHK will Feuer mit Öl löschen"

Naturschützer kritisieren Forderungen der Industrie- und Handelskammer zum Ausbau der OWL-Verkehrsinfrastruktur. Bestand sichern und erhalten statt kostspieliger Neubau und Erweiterung

 Vehement wendet sich die Bezirkskonferenz Naturschutz OWL  gegen die einseitige Bevorzugung des Straßenverkehrs  im Forderungskatalog der Industrie- und Handelskammer OWL zu Bielefeld (IHK). In dem Papier „Mobilität ist Zukunft“ werden 12 große Neu- und Ausbauprojekte im Verkehrsbereich gefordert, darunter allein 8 Straßenbaumaßnahmen. „Da wollen die Wirtschaftsvertreter Feuer mit Öl löschen, indem sie immer mehr und immer größere Straßen wünschen“, meint dazu Karsten Otte, Sprecher der Bezirkskonferenz Naturschutz OWL. „Das zieht nur neuen Verkehr an und vergrößert das Problem unter großen Verlusten an Lebensraum für Mensch, Tier und Pflanze, anstatt es einer Lösung näher zu bringen.“

Donnerstag, 22. Juni 2017

Kaltblüter mähen die Streuobstwiese beim BUND Lemgo

Erhard Schroll vom Biolandbetrieb Hasenbrede mit den Kaltblütern Eibe und Ella
Foto: Karla Eber

Naturschutzarbeiten mit Pferden auf den Streuobstwiesen der Lemgoer Gruppe im BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland am Lindenhaus in Lemgo sind seit Jahren Alltag. 

Donnerstag, 25. Mai 2017

Jeder Deckel zählt

von links: Ferdinand Josef Aßmuth (Leopoldapotheke), Prof. Dr. Lucia Mühlhoff (Rotary-Club), Willi Hennebrüder (BUND Lemgo)
Foto: BUND Lemgo

Unter diesem Motto läuft eine bundesweite Sammelaktion, bei der Kunststoffdeckel von Plastikflaschen und Getränken (Tetra Pak) gesammelt werden. Die Kunststoffverschlüsse bestehen aus Polyethylen (HDPE) oder Polypropylen (PP), einem hochwertigen und recyclingfähigem Material, das nach dem Schreddern als Regranulat für beispielsweise Plastikflaschen oder Plastikrohre verwendet werden kann. Fremdstoffe wie Kronkorken dürfen nicht in die Sammlung gelangen.

Donnerstag, 11. Mai 2017

Klimaschutz mit neuen Straßen? Werner Reh in Lage

Die Bürgerinitiative B239n Nein Danke und der Bund fürUmwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) laden zu einem Vortrag mit dem Titel: „Klimaschutz mit neuen Straßen?“ Dr. Werner Reh, Verlehrsexperte des BUND-Bundesverbands, klärt über Hintergründe des Bundesverkehrswegeplans auf. Darin sind mehr als 2000 Projekte aufgeführt, überwiegend neue Straßen und Verbreiterungen von Straßen, mit einem geschätzten Finanzbedarf von rund 265 Mrd €. - Die Veranstaltung wurde auf Freitag, den 23. Juni 2017 verschoben!

Freitag, 5. Mai 2017

Blumen statt Rasenschnitt am Gellershagener Bach

Aktive des BUND Bielefeld und Nachbarn beseitigen Gartenabfälle am Gellershagener Bach. Foto: Niemeyer-Lüllwitz

Mehrere Aktive der BUND-Gruppe Bielefeld haben gemeinsam mit Nachbarn zur Heugabel gegriffen und aufgeräumt: Auf einer Wiese an der Straße Altenbrede lagerten offenbar seit Jahren größere Mengen Gartenabfälle. In Abstimmung mit dem Umweltamt der Stadt, das eine Mulde und eine Restmülltonne bereit stellte, räumten die Naturschützer auf.

Mittwoch, 3. Mai 2017

Zerstörung intakter Flusslandschaft für Hochwasserschutz am Fluss Bega in Lemgo

Abholzungen an der Bega bei Lemgo, März 2017 (Foto: Hennebrüder)

Die Hochwasserschutzmaßnahmen an der Bega mit den radikalen Eingriffen werden u.a. mit den Folgen des Klimawandels und den prognostizierten häufigeren Starkregenereignissen begründet. Da stellt sich doch die Frage, ob man nicht besser große Teile der Gelder zur Ursachenbekämpfung, also für Maßnahmen des Klimaschutzes ausgibt?

Dienstag, 2. Mai 2017

Honigbienen und Wildbienen in Gefahr

Die Lemgoer Gruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland macht auf die zunehmenden Gefahren von Honigbienen und Wildbienen aufmerksam. Aktuell zeigt der Klimawandel die von den Wissenschaftlern vorausgesagten Schwankungen bei den Temperaturen. Ein warmer Winter und im März ein neuer Wärmerekord. Beides hat zu einer vorzeitigen Blüte beim Obst und beim Raps geführt.

Donnerstag, 23. Februar 2017

Bauernregeln: Steht das Schwein auf einem Bein...

Haut Ackergift die Pflanzen um, bleiben auch die Vögel stumm.
Neue Bauernregel Nr. 4 (2017), vom Bauernverband unterdrückt.

Das Bundesministerium für Umwelt und Naturschutz hat im Februar 2017 eine Informations- und Diskussionskampagne über Umweltprobleme der Landwirtschaft begonnen. Dazu gehörten auch zehn witzige "neue Bauernregeln", die die wichtigsten Umweltprobleme auf konventionellen Äckern und Höfen aufs Korn nehmen: Tierquälerei bei der Schweinehaltung, Wasserbelastung durch zu viel Dünger, Artenschwund durch Agrargifte und Maisäcker. Mit einer inszenierten Medienkampagne schaffte es der Bauernverband jedoch, Umweltministerin Barbara Hendricks zum Rückzug zu zwingen: Die Bauernregeln verschwanden aus dem Webauftritt www.neue-bauernregeln.de , das Ministerium stampfte seine geplante Plakatkampagne ein. Hier sind alle zehn vom Bauernverband unterdrückten "neuen Bauernregeln". Für Umwelt- und Naturschützer lohnt es sich, sie weiterzuverbreiten und so den Zensoren vom Bauernverband ein Schnippchen zu schlagen. 

Donnerstag, 12. Januar 2017

Wir haben Agrarindustrie satt! Demo am 21. Januar 2017 - Busse aus OWL

Wir haben Agrarindustrie satt
Zum nunmehr siebten mal gehen wir auch im Januar 2017 mit Zehntausenden in Berlin auf die Straße: Gemeinsam mit vielen Bäuerinnen und Bauern, Tier-, Umwelt- und Naturschützer*innen, dem Lebensmittelhandwerk, Imker*innen, Gärtner*innen, Aktiven der Entwicklungszusammen-arbeit, kritischen Verbraucher*innen und einmal mehr den vielen engagierten Jugendlichen der BUNDjugend. Aus OWL gibt es Busse und Bahnfahrergruppen ab Bielefeld, Detmold, Herford, Kalletal, Lage, Lemgo, Minden, Paderborn und Werther.

Dienstag, 30. August 2016

BUND Lippe ermöglicht Urinuntersuchung auf Glyphosat

Ferdinand Joseph Aßmuth von der Leopoldapotheke (links) und Willi Hennebrüder vom BUND Lippe (rechts) bei der Projektvorstellung

Der Wirkstoff Glyphosat in Pflanzenschutzmitteln (ROUNDUP) ist sehr umstritten. Dies war auch der Grund für den BUND Lippe im vergangenen Jahr den Agrarwissenschaftler und Landwirt Dr. Peter Hamel zu einem Vortrag nach Lippe zu holen. Seine Forderung „Glyphosat muss vom Acker und aus der Nahrungskette.” In seinem Vortrag stellte er seine eigene Urinuntersuchung vor, bei der zu seiner Überraschung eine Belastung mit Glyphosat festgestellt worden war. Diese Aussage und weitere Studien zu Urinbelastungen haben den BUND Lippe nun veranlasst das Thema erneut aufzugreifen. Nun bietet der BUND Lippe in Kooperation mit Apotheken eine Urinuntersuchung auf Glyphosat an. Wir möchten den Bürgern die Möglichkeit geben die eigene Belastung festzustellen.

Rettung für Milchbauern ist möglich

Eiscafé Cortina in Lemgo bietet Eis aus BIO-Vollmilch an 


In Lippe hat die Kreisgruppe im Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland ein Projekt zur Förderung des BIO-Milchabsatzes gestartet. Im Eiscafé Cortina in Lemgo wird ab sofort Eis aus BIO-Vollmilch der Molkerei Eben Ezer aus Lemgo angeboten. Ein Konzept mit kurzen Wegen vom Erzeuger zum Verbraucher. Mit dem Projekt will der BUND auf das Milchproblem aufmerksam machen und zugleich einen Lösungsweg aufzeigen. Im Kreis Lippe ist es das erste Eiscafé mit diesem Angebot, evtl. sogar das einzige Eiscafé in ganz NRW. Ziel ist es auch auf diesem Weg die Nachfrage nach BIO-Milch zu steigern und mehr Bauern die Möglichkeit eines Umstiegs zu eröffnen. Dazu würde es der BUND Lippe begrüßen, wenn möglichst viele Eis-Cafés in Lippe zukünftig Eis aus BIO-Vollmilch anbieten würden.

Dienstag, 2. August 2016

BUND Lemgo unterstützt Forschung nach Inhaltsstoffen von Äpfeln

Willi Hennebrüder (BUND Lemgo), Professor Dr. Jürgen Zapp und Kirsten Wittkötter (Studentin an der Hochschule OWL) untersuchen kasachische Wildäpfel. Rechts unten Meinolf Hammerschmidt


Die Lemgoer Ortsgruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz hat zum Zweck der Analyse von Inhaltsstoffen Äpfel aus dem Herkunftsland der Kulturäpfel beschafft. Bis vor wenigen Jahren wurde vermutet, dass unsere Kulturäpfel vom Holzapfel (Malus Sylvestris) abstammen. Erst durch die Möglichkeiten der modernen DNA-Analyse wurde man weiter östlich in der Gegend um Alma Ata, der „Vater der Äpfel” in Kasachstan entlang des Tien-Shan-Gebirges („Das himmlische Gebirge“) fündig. Der dort in ganzen Wäldern vorkommende Wildapfel (Malus sieversii) hat über Jahrhunderte eine Vielzahl von Sorten geschaffen, über deren Inhaltsstoffe kaum etwas bekannt ist. Die Wildapfelbäume werden mehrere 100 Jahre alt, wobei die Äpfel wesentlich kleiner ausfallen.

Montag, 1. August 2016

Wachsendes Interesse an der Herkunft des Brotgetreides

Exkursionsteilnehmer des BUND Lippe am Schloss Wendlinghausen
Am Samstag den 23.07.2016 rief die Kreisgruppe Lippe im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland und die Bio- und Vollkornbäckerei Meffert zur Teilnahme an der nunmehr 3. Radtour zu den Weizenfeldern der kommenden Ernte auf. Immerhin 23 Mitfahrer starteten trotz durchwachsener Witterung von Lemgo aus Richtung Wendlinghausen um sich einmal ein eigenes Bild davon zu machen wo das Getreide herkommt, das in der Bäckerei verarbeitet wird. 

Montag, 16. Mai 2016

Zaunkönig als Helfer im Nutz- und Naturgarten schützen

Zaunkönig. Foto by Andreas Trepte (Own work) [CC BY-SA 2.5
(http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5)], via Wikimedia Commons

Die Kreisgruppe Lippe im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland bittet die Gartenbesitzer, auf den Einsatz von Spritzmittel zu verzichten. Gerade jetzt sind die Vögel, z. B. die Zaunkönige, dabei, ihren Nachwuchs aufzuziehen. Werden Spritzmittel eingesetzt, nehmen die Vögel die noch im Todeskampf zappelnden Raupen auf und füttern damit ihren Nachwuchs. Dieser hat dann keine Überlebenschance.